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Pressemitteilung
Zertifizierung des Rehabilitationssportes im Kneipp-Verein
Mitte des vergangenen Jahres begann der Hesssiche Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.v. mit der Einführung des bundeseinheitlichen Zertifizierungsverfahrens für ambulante Rehabilitationssportgruppen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Hessischen Reha-Sportverbandes in Büdingen wurde dem Kneippverein Bad Nauheim-Friedberg e. V. die ersten Zertifikate als qualifizierten Leistungserbringer für den Rehabilitationssport auf den Gebieten der Herz- und Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Nieren- und nach Krebserkrankungen übergeben. Der Vizepräsident des Verbandes, Heinz Wagner, überreichte die Urkunden an Wolfgang Achtznick, Vorstandsmitglied für Reha-Sport im Kneipp Verein.
Reha-Übungsleiter mit Zertifikat: Erika Mönch,
Renate Graeser, Gabi Weiser, Birgit Färber, Sabine Nagel
| Die Presse über
uns: |
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Wetterauer
Zeitung vom 12.4.2011 - Jahreshauptversammlung |
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25.5.2010 - Jubiläum
40 Jahre Kneipp Verein |
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Einweihung Kneipp-Büste
17.5.2010 |
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Wetterauer
Zeitung vom 26.8.2008 - 1. Bad Nauheimer KNEIPP-Tag |
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Der Kneipp Verein wurde vom DTB sowie dem Deutschen Sportbund
in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer mit folgenden Gütesiegeln
ausgezeichnet:
Kalte Güsse und Wassertreten
Sebastian Kneipp, der Wasserdoktor des 19. Jahrhunderts, lebt im Kneippverein weiter
Wer
den Namen Kneipp liest, denkt wahrscheinlich recht schnell an Wasser und an
Kuren: an Kneippkuren. Vom Wassertreten, den Kneippschen Güssen und kalten
Waschungen haben viele schon gehört. Der Begründer dieser Kur, Sebastian
Kneipp, lebte von 1821 bis 1897 in Deutschland und wirkte als Heilkundler,
Naturarzt und katholischer Priester. Letzteres war schon in jungen Jahren
sein innigster Wunsch. Doch stellt sich die Frage, was einen katholischer
Priester dazu veranlasste, sich mit der Heilkraft des Wassers auseinander
zu setzen? Ein schweres Tuberkuloseleiden, das Kneipp im Jahre 1845 ereilte,
spielte eine entscheidende Rolle. Mehrere Therapien blieben erfolglos, So
dass er nach einigen »Selbstversuchern« zu der Erkenntnis
gelangte:
»Wenn
es für mich - dem alles Angewandte nicht geholfen -ein Heilmittel gibt,
so wird es das Wasser sein.« So ist
es in einem Buch zu lesen. Seine eigene Erkrankung war somit der Anstoß,
die Kneippkur in einer Art »Eigentherapie« zu entwickeln.
Etwa
125 Jahre später, am 12.
Mai 1970, gründete in der
Kurstadt
Bad Nauheim die ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes Hessens, Ruth Bankwitz,
einen Kneipp-Verein. »Wir
wollen das Gesundheitswerk des Bad Wörishofener Pfarrers fortsetzen unter
dem Motto: Gesundheit auch im Jahr 2000«, erklärt Ehren- vorsitzender
Dr. Oscar Hammer. Die erste Hauptversammlung fand am 4. November 1971 mit
40 Mitgliedern statt.
Mittlerweile hat der gemeinnützige Verein 745
Mitglieder.
Info:
Eine
"Atemgymnastik
nach Dr. Hammer" wird
Dienstags
vom Kneipp-Verein jeweils um
16:00 Uhr
im Zuge des Stadtmarketing-Programms "Fitness
tanken am Gradierbau 1"
(neben Stadtbücherei) wieder angeboten.